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  1. #133
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    Da bin ich bei Dir. Insbesondere, da so gut wie alles zu Krankheiten führen kann: Fett, Zucker, Kaffee, Alkohol...selbst manches Deo falsch angewandt kann Dir unter Umständen einen Tumor bescheren.

    Und die Mortler ist sowieso die Geilste. Weltbild aus den frühen 50ern. Eine noch größere Fehlbesetzung, als es Öttinger als EU-Digitalkommissar war.

  2. Nach oben    #134
    Avatar von ColdDarkAngel
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    Ja, eben. Abgesehen davon, dass Alkohol, Zucker und Koffein auch Drogen sind.^^
    Wie immer macht natürlich die Dosis das Gift.


    Und über diese Frau kann man sich wohl nur aufregen, wenn man sie reden hört. Aber im Endeffekt gibt sie nur das wieder, was die CDU hören will, denke ich.^^

  3. Nach oben    #135
    Avatar von Evic
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    http://www.faz.net/aktuell/gesellsch...-15136703.html hier ist mal ein Aktuelles Thema darüber das gerade stattfinden sollte

    Zudem bin ich der Meinung wenn Cannabis irgendwann legalisiert werden sollte, würden die Preise drastisch senken da die Verkäufer das Gesetzt nicht mehr umgehen müssen und somit Verluste machen. Außer die Politik/Wirtschaft bestimmen eine Einheitliche Preisgestaltung so das jeder damit zufrieden ist. Was aber schwierig wiederum sein wird

  4. Nach oben    #136
    Avatar von Lollipop
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    Auf jedenfall dafür!!

  5. Nach oben    #137
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    Zitat Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
    Aber trotzdem ist es vom Gesetzgeber verboten. Deshalb macht sich derjenige auch strafbar.

    Man kommt auch an Automatische Waffen heran, wenn man den richtigen Kontakt hat. Genauso wie an Kola, Steroide, usw, usw.... Aber trotzdem ist es alles illegal. Wohl nicht ohne Grund..
    Das ist eine ziemlich traurige Haltung. "Es hat sicher gute Gründe, warum xyz illegal ist" zeugt nicht unbedingt von der eigenen Mündigkeit. Homosexualität war bis vor wenigen Jahrzehnten auch illegal. Und es ist auch noch nicht so lange her, dass es in Deutschland bestimmten Ethnien verboten war, Parks, Bänke und Cafés zu nutzen. Aber hatte sicher alles gute Gründe.

  6. Nach oben    #138
    Avatar von Green Emo
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    Das Problem beim Cannabis ist, dass es im Laufe der Zeit immer stärker geworden ist.
    Früher (19XX) wurden die Hanfpflanznen noch unter freiem Himmel angebaut.
    Heute werden die Pflanzen 24h in speziellen Kammern unter UV-Licht gezüchtet.
    Dadurch hatte sich der THC-Gehalt, im Gegensatz zu früher, stark erhöht.
    Was damals bei den Hippies noch eine harmlose Grenzerfahrung war, ist heute eine zu einer starken Droge geworden.
    Ein weiteres Problem ist, das Cannabis teilweise schon sehr früh konsumiert wird.
    Bereits mit 12 Jahren ist es ein "cooles Zeug" und bei jungen Gehirnen, welche noch im Wachstum sind, kann THC massive Schäden anrichten.
    Zwar fällt das Risiko bei Erwachsenen (20 oder älter) gegen 0, was das THC betrifft.
    Dennoch sind in Cannabis häufig extrem giftige Streckmittel, wie z.B: "Blei" beigemischt worden, welche die Droge Cannabis zu einer unberechenbaren Gefahr machen können.

    Wenn eine Legalisierung, dann nur unter strengen Regeln.
    1. Erst ab 20 Jahren.
    2. Streckmittel verbieten.
    3. THC-Gehalt stabilisieren. (Jedes Gramm sollte die gleiche Menge an THC enthalten, um überraschende Überdosen zu verhindern.)
    4. Bereits im Kindesalter sollen Schulen über die Gefahr eines zu frühen Konsums aufklären.

  7. Nach oben    #139
    Avatar von Purple Haze
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    Zitat Zitat von Green Emo Beitrag anzeigen
    Das Problem beim Cannabis ist, dass es im Laufe der Zeit immer stärker geworden ist.
    Früher (19XX) wurden die Hanfpflanznen noch unter freiem Himmel angebaut.
    Heute werden die Pflanzen 24h in speziellen Kammern unter UV-Licht gezüchtet.
    Dadurch hatte sich der THC-Gehalt, im Gegensatz zu früher, stark erhöht.
    Was damals bei den Hippies noch eine harmlose Grenzerfahrung war, ist heute eine zu einer starken Droge geworden.
    Ein weiteres Problem ist, das Cannabis teilweise schon sehr früh konsumiert wird.
    Bereits mit 12 Jahren ist es ein "cooles Zeug" und bei jungen Gehirnen, welche noch im Wachstum sind, kann THC massive Schäden anrichten.
    Zwar fällt das Risiko bei Erwachsenen (20 oder älter) gegen 0, was das THC betrifft.
    Dennoch sind in Cannabis häufig extrem giftige Streckmittel, wie z.B: "Blei" beigemischt worden, welche die Droge Cannabis zu einer unberechenbaren Gefahr machen können.

    Wenn eine Legalisierung, dann nur unter strengen Regeln.
    1. Erst ab 20 Jahren.
    2. Streckmittel verbieten.
    3. THC-Gehalt stabilisieren. (Jedes Gramm sollte die gleiche Menge an THC enthalten, um überraschende Überdosen zu verhindern.)
    4. Bereits im Kindesalter sollen Schulen über die Gefahr eines zu frühen Konsums aufklären.
    a) Nein, Cannabis ist auch mit erhöhtem THC-Gehalt keine "starke" Droge. Man wird von Deutscher Hecke mit ihren 8-12% genauso dicht wie von einem Ice-o-lator, einem Shatter oder sonst was in der Kategorie 80+%. Aber von letzterem zieht man halt auch keine paar Gramm am Abend weg - es geht auch einfach gar nicht. Die Rauscherfahrung der von Dir genannten Hippies war folglich keine andere als die der heutigen Jugend. Deiner Logik nach würde man von Bier nicht ebenso betrunken werden können wie von Schnaps. Aber es trinkt halt auch virtually niemand am Abend 3 Liter Vodka, aber viele Leute sehr wohl ein Partyfass Bier. Merkste selber, ne?

    b) Wir wollen das "Problem" gestreckten Grases mal nicht überbewerten, ja? Schon gar nicht kann man von "häufig" in Verbindung mit "extrem giftig" reden. Von Blei im Gras ist seit vielen Jahren nicht mehr die Rede. Gängig sind - wenn überhaupt - eher Brix, Haarspray und vor allem Zuckerlösung. Während jeder Mensch mit intakten Geschmacks- und Gerichsknospen Brix beim ersten Zug erkennt (es handelt sich schlussendlich um Plastik, geschmacklich beim Verbrennen vergleichbar mit einer am Filter angezündeten Zigarette) und Haarspray schon von Anfang an riecht, ist Zuckerlösung sowieso viel weiter verbreitet - wenn denn überhaupt gestreckt wird, was keinesfalls die Regel, sondern jenseits des "Ich geh zum Neger im Park"-Handels ganz klar die Ausnahme ist.

    Zuckerlösung bietet nämlich viele Vorteile bei extrem geringen Nachteilen: Sie ist zunächst einmal nicht wirklich sichtbar, erhöht aber die Klebrigkeit der Buds, was von Konsumenten gerne als Zeichen für einen hohen Harzanteil und somit für eine hohe Potenz gedeutet wird. Außerdem schimmert Zuckerlösung, was ebenfalls den Kristallen nahe kommt, die für hohe Potenz sprechen. Zuckerlösung imitiert also nahezu perfekt zwei Qualitätskriterien für Gras, ist darüber hinaus extrem leicht zu beschaffen, herzustellen und per einfacher Sprühpistole auch extrem leicht anzuwenden. Deswegen wird sie - wenn überhaupt - verwendet. Darüber hinaus ist Zuckerlösung beim Rauchen durchaus angenehm, weswegen es zu keiner Kritik der Konsumenten kommen wird - anders als bei anderen Dingen, die nun einmal einfach auffallen.

    Vor so gut wie allen Formen der Verunreinigung schützt im Übrigen ein ganz simpler Abbrenntest. Videos dazu findet man zur Genüge bei Youtube. Ich bin zwar bei Dir, dass jedwede Form der Verunreinigung zu bekämpfen ist, aber was Du daraus gerade machst, ist der bekannte Elefant aus der Mücke. Dass eine legale Produktion von vorn herein verunreinigungsfrei wäre, liegt wohl auf der Hand, oder? Daher erübrigt sich Deine Forderung dazu.

    c) Pflanzen wurden auch in den 1970ern schon in Gewächshäusern gezüchtet. Und auch mit Kunstlicht. Die Gewächshaustechnik ist keine Erfindung unserer Generation. Welches Licht benötigt wird, hängt von der Wachstumsphase der Pflanze ab und ändert sich im Laufe der Zucht folglich. Ebenso die Belichtungsstunden. Die höhere Potenz heutiger Pflanzen ist im Wesentlichen das Ergebnis ambitionierter Züchtungsprogramme.

    d) Nein, es gibt keinen Grund, einen THC-Gehalt vorzuschreiben. Eine "überraschende Überdosis" (anbei: Ich wüsste gerne, wie Du Dir sowas vorstellst...?) lässt sich damit genauso wenig ausschließen wie ein Vollrausch mit Alkohol, nur weil man auf einmal für alle alkoholischen Getränke - vom Bier bis zum Absinth - auf 15% einpegelt. Da spielen ganz andere Faktoren eine Rolle: Mood/Setting, Konsumform (Bong, Vapo, Tüte, Edibles,...), etc. Die kannst Du nicht regulieren.

    e) Psychoaktive Substanzen haben generell nichts in den Händen von Kindern zu suchen. Allerdings redest Du hier direkt von "Schäden", ohne das mal näher aufzuschlüsseln. Folglich mache ich das jetzt mal: Es ist medizinisch betrachtet so, dass sich bestimmte(!) Gehirnareale dadurch anders entwickeln (!)können(!). Dabei wird heute mehrheitlich davon ausgegangen, dass diese Entwicklungen reversibel sind, weswegen gemeinhin eher von einer Entwicklungsverzögerung durch Cannabis, bspw. im Bereich des mathematisch-logischen Denkens, ausgegangen wird. Ebenfalls ist nicht abschließend geklärt, ob Cannabis hierfür wirklich ursächlich ist. Bei Alkoholkonsum durch Kinder und Jugendliche ist die Faktenlage hingegen viel eindeutiger und viel negativer. Dennoch gilt: Psychoaktive Substanzen bitte erst ab 18, besser sogar erst ab 20-21. Generell.

    f) Nein, das Risiko bei Erwachsenen sinkt NICHT gegen 0, sondern bleibt immer noch vorhanden. Gerade bei Dauerkonsumenten mit starkem Konsum. Es ist vermindert, ja, aber weiß Gott nicht 0 - nicht einmal ansatzweise.


    Abschließend sei gesagt: Meinungsfreiheit bedeutet, dass man zu allem eine Meinung haben darf. Man muss aber nicht. Was willst Du denn mit Postings wie diesem werden? Der Axel Voss der Drogenpolitik?

    Geändert von Purple Haze (27.03.2019 um 00:12 Uhr)

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