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Ergebnis 1 bis 14 von 14
  1. #1
    Avatar von Green Emo
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    Geht ihr manchmal auf Demonstrationen?

    Hi
    Meine erste Demo war bei den Grünen, welche gegen die AFD Demonstriert haben (Andere Organisationen haben daran auch teilgenommen)
    Es waren bis zu 1000 Leute anwesend. Die Demo fand in einem kleinen Dorf Statt, war für die Umgebung also sehr groß.
    Ich habe in Zukunft vor, noch an weiteren Demos gegen Rechts und für Umweltschutz teilzunehmen.

    Was haltet ihr von Demonstrationen, und würdet ihr bei solchen Kampangen aktiv mitmachen?

  2. Nach oben    #2
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    Zitat Zitat von Green Emo Beitrag anzeigen
    Hi
    Meine erste Demo war bei den Grünen, welche gegen die AFD Demonstriert haben (Andere Organisationen haben daran auch teilgenommen)
    Es waren bis zu 1000 Leute anwesend. Die Demo fand in einem kleinen Dorf Statt, war für die Umgebung also sehr groß.
    Ich habe in Zukunft vor, noch an weiteren Demos gegen Rechts und für Umweltschutz teilzunehmen.

    Was haltet ihr von Demonstrationen, und würdet ihr bei solchen Kampangen aktiv mitmachen?
    Bei einer Demo Grüne gegen AfD wüsste ich echt nicht, was auf meinem Schild stehen würde. Da stehen doch am Ende autoritäre Vollidioten gegen autoritäre Vollidioten, beide mit endkrassem Sendungsbewusstsein und gesinnungsethisch durch und durch. Das sind doch kommunizierende Röhren oder zwei Enden ein und des selben Totalausfalls innerhalb der Epoche der Geisteskranken.

    Ich hab Demonstrationen ehrlich gesagt meist nicht so sonderlich sinnvoll gefunden.

  3. Nach oben    #3
    Avatar von Green Emo
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    Dass "AFD" die Abkürzung für "Arschkarte für Deutschland" ist, ist mir bewusst.
    Aber warum bezeichnest du die Grünen als geisteskrank? Hast du dir mal das Wahlprogramm von den B90 durchgelesen, das ist voll gut.
    Was das Demonstrieren betrifft: Ich bleibe da immer friedlich und nehme an keinem sinnlosen Vandalismus teil.

  4. Nach oben    #4
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    Du findest also Identitätspolitik toll? Du stehst auf Gendermainstreaming? Du meinst, Kultur präge den Menschen nicht, außer natürlich es geht um Geschlechtsidentitäten? Du glaubst, die ganze Welt sei eine große Unterdrückungsmaschine für jeden, der kein weißer Mann ist? Du meinst, gleiche Rechte bedeutet, dass jeder das gleiche Ergebnis kriegt ?

    Du bist also der Auffassung, dass Diskriminierung und autoritäre Politik völlig ok sind, weil der Zweck die Mittel heiligt?

    Dann sind die Grünen natürlich voll toll. Sonst eher nicht so.

  5. Nach oben    #5
    Avatar von Green Emo
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    Das hat überhaubt nichts mit Grüner Politik zu tun!
    Informier die lieber mal darüber, als hier irgendwelche Stereotyp-Gedanken loszuwerfen.
    Ich bin schon seit einem Jahr dabei und es ging weder um monotones Gendermaintreaming, noch wurde Kultur verabscheut.
    Keine Ahnung wo du diese Inhalte her hast, aber mit den Grünen hat das nichts zu tun und Autoritär sind die überhaubt nicht.
    Und was haben die Grünen mit Diskriminierung zu tun??? Genau das ist das Feindbild der Grünen und nicht deren Ziel!

    Ich glaube du hast dir nix über grüne Politik durchgelesen, wir laufen auch nicht mit Blumen geschmückt und Regenbogenflagge durch das Dorf...
    ...Was hast du nur für falsche Vorstellungen, Ich kann dir nur empfehlen dich besser über die Parteien zu informieren.

    Und was ist das bitte für eine Unterhaltung hier, es ist ein EMO-Forum und richtige EMOs respektieren sich und sind nett zueinander.
    Akzeptiere, dass ich anders bin/denke als du und glaub nicht sofort alles, was in irgendeiner anonymen Quelle im Internet steht.

  6. Nach oben    #6
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    Zitat Zitat von Green Emo Beitrag anzeigen
    Das hat überhaubt nichts mit Grüner Politik zu tun!
    Informier die lieber mal darüber, als hier irgendwelche Stereotyp-Gedanken loszuwerfen.
    Ich bin schon seit einem Jahr dabei und es ging weder um monotones Gendermaintreaming, noch wurde Kultur verabscheut.
    Keine Ahnung wo du diese Inhalte her hast, aber mit den Grünen hat das nichts zu tun und Autoritär sind die überhaubt nicht.
    Und was haben die Grünen mit Diskriminierung zu tun??? Genau das ist das Feindbild der Grünen und nicht deren Ziel!

    Ich glaube du hast dir nix über grüne Politik durchgelesen, wir laufen auch nicht mit Blumen geschmückt und Regenbogenflagge durch das Dorf...
    ...Was hast du nur für falsche Vorstellungen, Ich kann dir nur empfehlen dich besser über die Parteien zu informieren.

    Und was ist das bitte für eine Unterhaltung hier, es ist ein EMO-Forum und richtige EMOs respektieren sich und sind nett zueinander.
    Akzeptiere, dass ich anders bin/denke als du und glaub nicht sofort alles, was in irgendeiner anonymen Quelle im Internet steht.
    Ja, da hast Du recht. Ich bin politisch völlig ungebildet. Ich hab weder beruflich mit dem Thema zu tun, noch lese ich Zeitung oder Ähnliches. Außerdem bin ich kein Parteimitglied.

    Aber gehen wir einfach mal systematisch durch meine Unbildung durch. Du sagst ja, was ich schreibe habe nichts mit Grüner Politik zu tun.

    Stichwort "Identitätspolitik"
    Die Grünen sind die Speerspitze der Identitätspolitik in Deutschland - zumindest im Bereich der legislativen Politik. Sie waren die ersten, die unter dem Vorzeichen der "Frauengleichstellung" geschlechterparitätische Besetzung von Listen und Gremien eingeführt haben. Das heißt: Auf jeden Mann muss auch eine Frau kommen. Dabei ist es den Grünen völlig egal, dass ihr Frauenanteil aber deutlich unter dem Männeranteil liegt. Stand 2017: 39,8 Prozent. In manchen Regionen ist er noch deutlich niedriger, zum Teil bis deutlich unter 30%. Das ist im Klartext eine Diskriminierung von Männern, die bei gleicher Kompetenz institutionalisiert schlechtere Wahlchancen haben als Frauen. Dass man hier institutionalisierte (also durch Vorschriften verordnete) Diskriminierung eines Geschlechts einführt, um vermeintliche Diskriminierung eines anderen Geschlechts zu beseitigen, will ihnen nicht einleuchten. Zusammen mit der NRWSPD unter Hannelore Kraft wurde auf Basis Grüner Identitätspolitik diese Regel auch für den Öffentlichen Dienst vorgeschrieben. Im Klartext: Im Öffentlichen Dienst in NRW müssen Dank Grüner Identitätspolitik auch dann Frauen bevorzugt behandelt werden, wenn diese sogar eine schlechtere Eignung für die Stelle aufweisen. Mal abgesehen davon, dass sie auch viel leichter überhaupt in die Auswahl kommen, denn selbst zu Vorstellungsgesprächen muss geschlechterparitätisch eingeladen werden. Wenn sich in NRW aber für eine Stelle im Öffentlichen Dienst 100 Männer und 20 Frauen bewerben, aber insgesamt nur 10 Personen zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, ist die Chance jeder einzelnen Frau also 25%, die Chance jedes einzelnen Mannes aber 5%.

    Wenn das Dein Fairnessempfinden ist, gilt wohl klar das, was ich Dir vorwerfe: Dass der Zweck die Mittel heiligt. Männer und Frauen sollten gleiche Rechte haben. Die haben sie in Deutschland - bzw. in manchen Rechtsfeldern sind Frauen sogar klar übervorteilt. Was die Grünen wollen, ist Ergebnisgleichheit: Alle sollen - entlang des Parameters "Geschlecht" - das Gleiche bekommen.

    Wo ist da das Individuum? Sollte nicht jedes Individuum die gleichen Chancen haben? Wie kann man, weil man das Gefühl hat, dass Frauen informell benachteiligt sind, in Reaktion Männer formal und systematisch benachteiligen? Was kann der einzelne Mann dafür? Er wird hier diskriminiert und um seine GleichBERECHTIGUNG gebracht.

    Gleichberechtigung (Gleiche Chancen) und Gleichstellung (Gleiche Ergebnisse) schließen sich wechselseitig aus. Die Grünen wollen und fördern Gleichstellung. Sie sind damit Feinde des Individuums und der Gleichheit aller Menschen - und noch dazu autoritär, weil sie die Gleichstellung gesetzlich verankern.

    Neuerdings ja sogar im Parlament, wie der Blick nach Brandenburg zeigt. Hier wird systematisch die Wahlfreiheit ausgehebelt: De facto haben Dank dieses von den Grünen getragenen Antrags Männer nicht die gleichen Chancen, ein politisches Mandat zu erringen, wie Frauen. Das widerspricht dem Gedanken der Demokratie und ist de facto demokratiefeindlich. Ich warte auf die erste Klage dazu und darauf, dass das Bundesverfassungsgericht diesen Parlamentsbeschluss in Brandenburg wegen Verfassungswidrigkeit kassiert.

    Amüsiert habe ich mich bei verschiedenen Veranstaltungen eines Landesverbands der "Grünen Jugend", bei denen sich Frauen mit Redebeiträgen wie "Wollte nur hallo sagen" zu Wort meldeten, einfach weil noch Männer ernsthafte Redebeiträge hatten, die sie aber aufgrund der Gremienordnung (es darf nur ein Mann reden, wenn auch noch eine Frau reden will) sonst nicht hätten leisten können. Es ist absurd, grotesk und pervertiert.

    Allgemein gilt: Wer Menschen anhand des Geschlechts unterscheidet, hat den Schuss nicht gehört. Und die Grünen bekämpfen hier gerade Feuer mit Napalm. Muss ich als Frau ganz klar so sagen.

    Stichwort Identitätspolitik II
    Die Grünen folgen strikt dem ideologischen, wissenschaftlich nicht fundierten Konzept des Geschlechts als sozialer Konstruktion. Laut Grünen Akteuren wie Ulle Schauws, immerhin fachpolitischer Sprecher zu diesem Thema, gibt es im Geschlecht keine relevante biologische Komponente. Geschlecht ist im Grunde einzig das Ergebnis sozialkultureller Prägungen. Eine binäre Geschlechterordnung existiert nicht. Die Heinrich-Böll-Stiftung - also die Stiftung der Grünen Partei - liefert hierfür den ideologischen Unterbau, wenn bspw. erklärt wird, Geschlecht sei ein Spektrum, Heterosexualität ein soziales Konstrukt und eigentlich jeder Mensch von Natur aus nicht auf sexuelle Zuwendung zu einem bestimmten Geschlecht geprägt. Auf dieser biologisch und aus Sicht der Genforschung völlig unhaltbaren Basis fordern die Grünen die Akzeptanz weiterer Geschlechter, die selbstverständlich durch das Individuum selbst zu definieren sind: Jeder kann heute ein Mann, morgen eine Frau und übermorgen ein pansexuelles Einhorn sein. Siehe dazu das Statement von Ulle Schauws zur Möglichkeit, "Divers" als Geschlecht eintragen zu lassen, dass aiw am 04.02., also vorgestern, hat publizieren lassen. Das "Divers" sei nur ein erster Schritt, "die Vielfalt der Geschlechter" sichtbar zu machen. Er unterließ es dabei nicht, zu betonen, dass niemand außer der Person selber sagen könne, welches Geschlecht die Person habe. Wer das selbstgegebene Geschlecht nicht akzeptiere, der "diskriminiere" und "hetze", sagte sie dazu bei verschiedenen Anlässen, bspw. im Interview mit dem Spiegel im Oktober(?) 2018.

    Im Klartext: Wenn man nicht bereit ist, jede Selbstsicht eines anderen Menschen zu akzeptieren und zu reproduzieren, diskriminiert man diese Person und "hetzt" gegen sie.

    Demokratie muss aber unterschiedliche Meinungen aushalten - auch in Bezug auf die eigene Person. Wenn Du bspw. Dich selber als pansexuelles Einhorn siehst, kannst Du das gerne machen. Ich werde aber keine Politik unterstützen, die in der Gesellschaft den Blickwinkel verankern will, dass jeder ein diskriminierendes Arschloch ist, das nicht sofort Spalier steht und Dich entsprechend anredet - schon gar nicht, wenn es dafür kein wissenschaftlich allgemein akzeptiertes Fundament gibt. Kurz: Du kannst machen, was immer Du willst. Du kannst aber keine anderen Leute zwingen, das mitzumachen. Das ist mein Standpunkt. Der der Grünen ist ein anderer. Die wollen zwingen - und zwar durch klare Diskreditierung von jedem, der nicht mitmacht, indem diese Personen einfach als "Hetzer", "homophob", etc. gekennzeichnet werden.

    Identitätspolitik III + Kulturrelativismus
    Die Grünen - von Özdemir über Roth bis hin zu Hofreiter - werden nicht müde, immer zu betonen, dass die aus islamischen Kulturkreisen zugezogenen Moslems sich auf menschlicher Ebene (Moral, Wertvorstellungen) kein bisschen von Menschen unterscheiden, die in Europa sozialisiert wurden. Da weiß man zwar, dass in islamischen Ländern Ansichten vorherrschen, die man aus europäischer Sicht nur für barbarisch und menschenverachtend halten kann (Umgang mit Frauen, Schwulen, Apostaten, etc.), aber mit dem Übergang über die Europäischen Außengrenzen werfen natürlich alle der 2,x Mio. Migranten seit 2015 diese Überzeugungen ab und sind von jetzt auf gleich aufgeklärte, westliche Bürger. Logisch. Darauf basiert die gesamte Argumentation gegenüber allen, die von den Grünen ins "rechte Eck" gerückt werden. Ob das nun Pegida und AfD sind oder auch Akteure wie Roland Tichy, die "Neue Züricher Zeitung" oder Rainer Meyer, der von Roth ja sogar persönlich mehrfach angegangen wurde. Eine Differenzierung zwischen berechtigter Islamkritik und Fremdenhass findet in keiner Weise statt, Probleme werden systematisch bagatellisiert, Kritik - egal wie geartet - als "islamophob" gebrandmarkt, wobei klar ist, dass eine Phobie per definitionem ja eine unbegründete, irrationale Angst darstellt.

    Das Ganze ist insofern bemerkenswert, als dass die Grünen im Punkto "Sensibilisierung für unterschiedliche Lebensmodelle" immer wieder die Bedeutung frühkindlicher Prägungen für die spätere Einstellung zu "Diversity" unterstreichen. Es muss einen schon verwundern, dass man diesen Umstand an dieser Stelle sieht, aber nicht begreifen kann, dass es natürlich einen gewaltigen Unterschied macht, ob man als Moslem seine Jugend in einem ethisch-moralisch völlig rückständigen islamischen Land verbracht hat, wo Religionsabtrünnige nach geltendem Gesetz ebenso der Todesstrafe zuzuführend sind wie Schwule oder Frauen, die Sex außerhalb der Ehe haben.

    Man muss schon wirklich ziemlich komisch denken, um das nicht sehr seltsam zu finden. Richtig oder vernünftig ist es in meinen Augen ganz gewiss nicht.

    Ich bin auch für ein friedliches Zusammenleben von Moslems, Christen und anderen in Deutschland. Das geht aber nicht, wenn man offenkundig vorhandene, große Probleme bagatellisiert und unter dem Zeichen einer fehlgeleiteten Ideologie unter den Teppich kehrt. Europa und Islam können nur dann funktionieren, wenn der Islam sich selber weiterentwickelt und wir einen neuen, aufgeklärten, europäischen Islam bei uns aufbauen. Die Grünen befördern das mit ihrem Standpunkt zu Kopftuch und Migrantenkriminalität, Integrationsverweigerung etc. in keiner Weise, sondern torpedieren das Ganze auch noch. Immer mit dem Argument, dass man "dem Einzelnen damit ja unrecht tut". Was mich wieder zur Behandlung von Männern im Zuge der Gleichstellung zurückbringt, wo das offenbar nun wirklich kein Argument zu sein scheint.




    Noch mehr zu schreiben bin ich gerade zu faul, dabei gäbe es noch viel mehr - wie bspw. die immer wieder geäußerte Überzeugung der Grünen, dass nur eine Frau ein Recht hat, zu sagen, wie es ist, eine Frau zu sein. Nur ein Schwarzer, wie es ist, schwarz zu sein. Nur ein Schwuler, wie es ist,...´

    Das mag zwar einen wahren Kern haben, aber dennoch ist es falsch und autoritär, wenn selbstefinierte Minderheiten allein bestimmen können, welcher Umgang mit ihnen richtig und in Ordnung ist, ohne dass der Rest der Gesellschaft, der sich nach diesen Regeln dann ja richten muss, dabei auch nur entfernt mitreden können soll. Das führt, wie Iljoma Mangold so richtig bemerkte, zu einem völligen Ungleichgewicht bei der Anmeldung sozialer Ansprüche zwischen Mehrheitsgesellschaft und selbstdefinierten Minderheiten und ist faktisch völlig undemokratisch. Umso pervertierter wird es, wenn dann aber Einzelpersonen für die gesamte Gruppe reden dürfen: 5 schwarze Frauen dürfen dann für alle schwarzen Frauen sagen, wie es ist, eine schwarze Frau zu sein - man kann ja schließlich auch nicht jede Fragen. Es ist grotesk!

    Du kannst aber gerne mal die "Feministischen Zwischenrufe" bei der Heinrich-Böll-Stiftung lesen und Dir vor dem Hintergrund noch mal das zu Gemüte führen, was die Spitze Deiner Partei zu den Themen "Geschlecht", "Migration" und "Diversity" so raushaut. Vielleicht deucht Dir dann, dass die Grünen sehr wohl der Auffassung sind, nicht nur die Wahrheit (die einzige Wahrheit) mit Löffeln gefressen zu haben, sondern auch - wie beim Thema "Gleichstellung" - auch der Auffassung sind, dass zur Erreichung ihrer Ziele dann auch alle Mittel recht sind, inklusive der systematischen Abwertung und Ungleichbehandlung all jeder Menschen, die das Pech haben, in eine Gruppe zu gehören, die man pauschal als "übervorteilt" ansieht und/oder die einen abweichenden Blickwinkel auf das Thema haben. Das nennt man gemeinhin autoritär. Wenn Du Dich mal über die Frühphasen von DDR und Drittem Reich informieren willst, wirst Du da viele der Mechanismen, abweichende Meinungen de facto mundtot zu kriegen, wiederfinden. Die Akteure damals wussten auch, was sozialer Druck für ein mächtiges Instrument ist.

    Sag mir, was Du willst, aber wenn Du die Grünen für liberal hältst und glaubst, dass die die Menschen als Individuen sehen und jedem die gleichen Chancen und Rechte zugestehen wollen, glaubst Du sicher auch, dass der Storch die Kinder bringt.

    Aber was weiß ich schon. Ich hab ja keine Ahnung von Politik.

  7. Nach oben    #7
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    Nachtrag: Dave Rubin hat es in Bezug auf die amerikanische Linke mal sehr schön in Worte gefasst. Ich denke, im Kern kann man das sehr gut auf Deine Grünen übertragen. Aber ich hab halt ja auch keine Ahnung.

    https://youtu.be/hiVQ8vrGA_8

    PS: Wenn die AfD 2021 in Brandenburg Männer aufstellt, die angeben, sich als Frau zu identifizieren, werde ich mich still amüsieren, wenn den Grünen vor lauter Geifer die Augäpfel platzen. Das wird mir wahrlich ein inneres Blumenpflücken.

  8. Nach oben    #8
    Avatar von Green Emo
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    1. Was die Genderpolitik betrifft: Es geht um Gleichberechtigung, also um etwas zu verbessern.
    2. Ich finde das mit uns zwei hier läuft schon ziemlich aus dem Ruder, können wir jetzt mal zum Haubtthema "Demonstrieren" zurrückkehren.
    Ich habe jetzt einfach kein Bock mehr auf diese kindische Streiterei, ob Grüne jetzt gut ist oder nicht!




    An alle Anderen:
    Was haltet ihr generell von Demonstrationen?
    Und seid ihr auch Live dabei?

  9. Nach oben    #9
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    Zitat Zitat von Green Emo Beitrag anzeigen
    1. Was die Genderpolitik betrifft: Es geht um Gleichberechtigung, also um etwas zu verbessern.
    2. Ich finde das mit uns zwei hier läuft schon ziemlich aus dem Ruder, können wir jetzt mal zum Haubtthema "Demonstrieren" zurrückkehren.
    Ich habe jetzt einfach kein Bock mehr auf diese kindische Streiterei, ob Grüne jetzt gut ist oder nicht!


    An alle Anderen:
    Was haltet ihr generell von Demonstrationen?
    Und seid ihr auch Live dabei?
    Was eine Bankrotterklärung. Du hast mir also argumentativ nichts, aber auch gar nichts entgegenzusetzen. Aber Hauptsache, vorher erst mal das große Maul aufreißen und den anderen als ungebildet darstellen. Eine Diskussion über die Frage, ob die Politik einer Partei sinnvoll oder idiotisch ist, als "kindisch" bezeichnen zu wollen, ist wohl der schwächste Schachzug, den jemand ohne Argumente machen kann. Schämst du dich wenigstens ein bisschen?

    Und nein. Es geht um Gleichstellung. Den Unterschied habe ich erklärt. Argumentiere dagegen oder halt einfach den Rand, aber auf jeden Fall reproduzieren nicht Dein Halbwissen und Dein fehlendes Auffassungsvermögen. Danke.

  10. Nach oben    #10
    Avatar von Felben
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    Ich werd die Diskussion hier mal außen vorlassen. Also ich war und werde auf die Artikel 13 Demos in Köln gehen. Ansonsten war ich noch nie auf Demos, aber werde das wahrscheinlich öfter machen

  11. Nach oben    #11
    Avatar von Green Emo
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    Ich bin auch auf der A13 Demo, aber im Raum Frankfurt

  12. Nach oben    #12
    Avatar von Soundwave
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    Ich bin auch in köln bei der demo dabei

  13. Nach oben    #13
    Avatar von Felben
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    Vielleicht sieht man sich ja. Ich hab schwarz gefärbte lockige Haare und bin um die 1,80 groß

  14. Nach oben    #14

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    Also ich wollte auch zum Beispiel mal auf die CSD gehen, hab ich aber bisher nie gemacht und bei einigen war ich auch mal fast dabei gewesen bzw am ' mit machen ' aber jetzt hat sich meine Sicht dazu irgendwie total geändert:

    Ich finde jetzt dass Demos mir persönlich nichts bringen, es hilft mir nicht zu etwas so richtig und ich seh das eigentlich nur noch so dass man sich irgendwie nur noch aus Spaß trifft um ne gemeinsame Zeit zu haben o. sich einfach bloß die Zeit zu vertreiben und mit anderen Gleichgesinnten ' versuchen ' etwas zu bewirken als auch Meinungsäußerung an erster Stelle-

    Lange Rede kurzer Sinn,

    Es ist für mich persönlich nichts mehr, weil ich der Ansicht bin dass es nichts großes bewirkt letzten Endes.

    Ich bin also eher die Person die damit irgendwie nichts mejr anfangen kann und nicht so sehr zu Herzen nimmt mit machen zu müssen ^^


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